Die Büroaufteilung ist also weit mehr als nur eine Frage der Ästhetik oder Flächeneffizienz – sie beeinflusst direkt die Produktivität, Zufriedenheit und Gesundheit der Beschäftigten. Doch welche Bürotypen gibt es, welche Vor- und Nachteile bringen sie mit sich, und was passt wirklich zum Unternehmen?
Das Großraumbüro ist der Klassiker moderner Büroarchitektur – offen, weitläufig und meist ohne feste Arbeitsplätze oder trennende Wände. Es fördert spontane Kommunikation und ermöglicht kurze Entscheidungswege.
Vorteile des Großraumbüros:
Nachteile des Großraumbüros:
Wirkung auf Mitarbeitende: Während extrovertierte Persönlichkeiten vom sozialen Miteinander profitieren, erleben introvertierte oder auf konzentriertes Arbeiten angewiesene Mitarbeitende das Großraumbüro oft als stressig.
Der Begriff Zellenbüro klingt erstmal nach Gefängnis. Tatsächlich handelt es sich dabei aber um klassische Einzel- oder Zweierbüros. Diese bieten Privatsphäre und eine strukturierte Arbeitsumgebung. Sie sind besonders in traditionellen Branchen und für Tätigkeiten mit hohem Konzentrationsbedarf beliebt.
Vorteile von Einzelbüros:
Nachteile von Einzelbüros:
Wirkung auf Mitarbeitende: Ideal für Aufgaben, die tiefe Konzentration oder vertrauliche Arbeit erfordern – etwa in der Buchhaltung oder Rechtsabteilung. Gleichzeitig kann soziale Isolation ein Problem darstellen.
Das Kombibüro verbindet Einzelarbeitsplätze mit offenen Gemeinschaftsflächen. Mitarbeitende haben Rückzugsorte, aber auch Zugang zu kommunikativen Zonen wie Lounge-Bereichen oder offenen Besprechungsinseln.
Vorteile der Kombibüros:
Nachteile der Kombibüros:
Wirkung auf Mitarbeitende: Dieses Modell kommt dem Bedürfnis vieler Beschäftigter nach Abwechslung und Selbstbestimmung entgegen und kann so Motivation und Leistung steigern.
Beim ABW gibt es keine festen Arbeitsplätze – stattdessen wählen Mitarbeitende den Raumtyp passend zur jeweiligen Tätigkeit. Dafür gibt es Zonen für Stillarbeit, Kreativarbeit, Telefonate oder Meetings. Laptops und Co werden dafür an einem festen Ort im Büro (z.B. Fächer im Eingangsbereich) gelagert. Wer morgens kommt, nimmt sich das eigene Arbeitsequipment und sucht sich den Platz, der für den heutigen Tag am besten passt.
Vorteile des Activity-Based-Working:
Nachteile des Activity-Based-Working:
Wirkung auf Mitarbeitende: Besonders wirksam in dynamischen Teams mit wechselnden Aufgaben. Allerdings fühlen sich manche Mitarbeitende durch die fehlende "Homebase" entwurzelt.
Die ideale Büroaufteilung ist immer individuell – sie sollte auf die Kultur, Prozesse und Mitarbeitenden des Unternehmens abgestimmt sein. Eine sorgfältige Analyse der Arbeitsweisen, gepaart mit einem partizipativen Planungsprozess, ist der Schlüssel zu einer Infrastruktur, die wirklich funktioniert. Wer Büroflächen als strategischen Faktor begreift, schafft nicht nur funktionale Räume, sondern stärkt langfristig auch Motivation, Identifikation und Innovationskraft.
Übrigens:
In den myhive Offices findet jede und jeder den passenden Arbeitsplatz: ruhige Einzelbüros ermöglichen konzentriertes Arbeiten, während offen gestaltete Bereiche durch gezielte akustische Maßnahmen – wie schallabsorbierende Paneele – eine angenehme Geräuschkulisse schaffen und gleichzeitig den Austausch fördern.
Und wer während der Arbeitszeit gerne allein ist, aber in den Pausen die Gesellschaft der Kolleginnen und Kollegen schätzt, kann den großzügigen Restaurantbereich, die Fitnessarea oder andere Freizeitmöglichkeiten im Team nutzen.
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