Seit der Pandemie hat sich die Art wie wir Arbeit denken radikal verändert – und das hybride Arbeitsmodell steht dabei im Mittelpunkt. Es vereint die Vorteile von Remote-Arbeit mit der traditionellen Präsenz im Büro. Doch so vielversprechend diese Kombination klingt, sie birgt auch Herausforderungen. Wie kann hybrides Arbeiten nachhaltig gelingen?
Hybrides Arbeiten bietet die Möglichkeit, den eigenen Arbeitsort flexibel zu wählen – und das steigert nicht nur die Zufriedenheit, sondern oft auch die Produktivität. Laut einer internationalen Umfrage von Owl Labs bevorzugen 81 % der Befragten ein hybrides oder vollständig remote organisiertes Modell (Owl Labs, 2023).
Auch eine Studie von PwC zeigt: Mehr als die Hälfte der Arbeitnehmer:innen kann remote arbeiten, aber viele befürchten Nachteile bei Karrierechancen, wenn sie diese Option nutzen (PwC Workforce Hopes and Fears, 2022).
„Die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, wo man arbeitet, fördert das Vertrauen in die Mitarbeitenden und stärkt deren Motivation“, erklärt Dr. Jutta Rump, Direktorin des Instituts für Beschäftigung und Employability (IBE).
Doch nicht nur die Mitarbeitenden profitieren von diesem hybrigen Arbeitsmodell. Auch Unternehmen können die Chance nutzen. Weniger Mitarbeitende vor Ort bedeuten auch geringere Büroflächenkosten, da weniger Vor-Ort-Arbeitsplätze vorgehalten werden müssen. Außerdem bietet ein ortsunabhängiger Arbeitsplatz auch eine größere Auswahl an Talenten. Denn unabhängig vom Standort können quasi weltweit Talente rekrutiert werden. Wer einen flexiblen Arbeitsplatz bietet, steigert also auch die eigene Arbeitgeberattraktivität.
Doch wo Licht ist, ist auch Schatten. Hybrides Arbeiten kann zu Kommunikationsproblemen, Isolation einzelner Teammitglieder oder einem Verlust der Unternehmenskultur führen.
Laut einer Harvard Business Review-Analyse berichten 62 % der Führungskräfte, dass es schwieriger geworden ist, Teamkohäsion im hybriden Umfeld aufrechtzuerhalten (HBR, 2022).
„Die spontane Interaktion an der Kaffeemaschine fällt weg – und damit auch ein wichtiger sozialer Klebstoff im Unternehmen“, so Prof. Dr. Isabell Welpe, Inhaberin des Lehrstuhls für Strategie und Organisation an der TU München.
Wie gelingt es Unternehmen also, hybride Arbeit effektiv zu gestalten?
Hybrides Arbeiten ist gekommen, um zu bleiben – doch sein Erfolg hängt von gezielter Gestaltung ab. Unternehmen müssen einen Weg finden, der Struktur und Flexibilität vereint, digitale Tools intelligent nutzt und zugleich soziale Interaktion fördert. Nur dann wird aus dem hybriden Modell ein nachhaltiges Zukunftsmodell der Arbeit.
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